Es wird wohl kaum ein Kind geben, welches sich im Laufe der Zeit keine Warzen zuzieht. Warzen sind im Allgemeinen harmlose Hauterkrankungen, die durch Viren erzeugt wurden. Besonders anfällig sind Kinder mit trockener oder vorgeschädigter Haut, zum Beispiel durch Neurodermitis. Auch ein angeschlagenes Immunsystem kann den Ausbruch der Virenerkrankung zur Folge haben. Viele Warzen bilden sich nach einiger Zeit von selbst zurück, so dass nicht viel getan werden muss.
Dellwarzen sind nach ihrem typischen Erscheinungsbild benannt. Die Vieren dringen durch kleine Hautschäden in den Organismus ein und bilden dann kleine Pusteln und Knötchen. Die größeren dieser Knötchen können ein Delle haben – daher der Name -, die mit einem breiartigen Inhalt gefüllt ist. Die Dellwarzen sind üblicherweise harmlos und machen sich nur optisch bemerkbar.
Die Viren lieben eine feuchtwarme Umgebung, wie sie zum Beispiel in einem Schwimmbad zu finden ist. Dort infizieren sich auch die meisten Kinder damit. Aber auch eine direkte Übertragung ist möglich, wenn das Kind die Warze aufgekratzt hat und jemand mit dem Inhalt in Berührung kommt. Daher ist darauf zu achten, dass die Warzen möglichst nicht zerkratzt werden, um eine Neuinfektion zu verhindern. Auch sollte das Kind allein baden und nur seine eigenen Handtücher benutzen, um eine Ausbreitung der Infektion erschweren.
Oft wird von einer Behandlung abgeraten und auf eine Selbstheilung vertraut, die bei einem gesunden Immunsystem auch üblicherweise eintritt. Möchte man doch Gegenmaßnahmen ergreifen, so können die Dellwarzen mit Cremes und Salben behandelt werden, die die Viren abtöten sollen. Auch eine chirurgische Entfernung bei örtlicher Betäubung ist möglich.
