Ein eigenes Domizil ist eine gute Altersvorsorge, wenn bei der Finanzplanung umsichtig gearbeitet wurde. Solide Kapitalanlagen sind gefragt und wer mit möglichst geringem Risiko leben möchte, muss auf marktunabhängige Kapitalanlagen setzen. Grundsätzlich steht die Finanzierung des Eigenheims meist auf drei Säulen. Das Ansparen von Eigenkapital und dessen Vermehrung durch Zinsen, staatliche Zuschüsse zum Eigenheimerwerb und vergünstigte Kredite für die Schaffung von eigenem Wohnraum. Ratenkredite günstig zu erhalten ist sicherlich grundsätzlich das A und O beim Hausbau oder Eigenheimerwerb und auch ein gewisser Anteil an Eigenkapital ist notwendig, damit der Traum vom Eigenheim im Alter nicht zum finanziellen Albtraum wird.
Experten raten zu mindestens 20 Prozent Eigenkapital, damit die Finanzierung über die gesamte Laufzeit des Kredits auf sicheren Beinen steht. Ein Bausparvertrag ist der ideale erste Schritt um Kapital anzusammeln und wenn der Vertrag zuteilungsreif geworden ist, kann man binnen einer bestimmten Frist günstige Kredite in feststehender Höhe aufnehmen. Diese Bausparkredite sind meist auf eine wohnwirtschaftliche Verwendung festgelegt und zusammen mit dem Bausparvertrag bildet der Kredit eine marktunabhängige und solide Kapitalanlage, die auch zur Altersvorsorge beiträgt.
Bei der Planung sollte man auch unvorhersehbare Ereignisse bedenken, denn eine vorzeitige Berufsunfähigkeit oder der Unfalltod des Ehepartners können extreme finanzielle Belastungen nach sich ziehen, die die gesamte Altersvorsorge aufzehren. Familien mit Kindern können auf zusätzliche Förderungen hoffen, denn Länder, Kirchen und Kommunen vergeben Baukostenzuschüsse und auch Geringverdiener können von diesem Konzept profitieren. Riester-Förderungen bieten auch Darlehen zur Finanzierung eines Eigenheims und hier sind die Konditionen weitaus günstiger als bei nichtgeförderten Krediten. Die Verbraucherzentralen stehen als unabhängige Berater zur Verfügung, wenn es um mögliche Finanzierungarten für das Eigenheim geht und hier sollte man sich ohnehin zuerst informieren, um sich einen ersten Eindruck von den verschiedenen Möglichkeiten zu verschaffen.
