23. Oktober 2014

Spannende Reisen mit Kindern

Spannende Reisen mit KindernGehen Eltern mit Kindern auf Reisen, steht immer die Frage, wie sich die Bedürfnisse der unterschiedlichen Lebensalter am besten miteinander verbinden lassen, im Raum. Eltern wollen in der Regel nicht den ganzen Tag auf dem Rummel verbringen und Kindern ist die Besichtigung einer gotischen Kathedrale nur kurze Aufmerksamkeit wert. Eine Zweite kommt für sie schon nicht mehr infrage. Natürlich gibt es die Möglichkeit, in Freizeit- und Erlebnisparks vorgefertigte Angebote zu genießen. Selbst, wenn der Vergleich dieser Anlagen für Erwachsene nur graduelle Unterschiede bringt (was der kindlichen Wahrnehmungsweise einer Kathedrale entspricht), können diese Ziele immer wieder spannende Ferienfahrten sein. Die vorgegebene Unterhaltung aber, selbst wenn sie für Kinder und Eltern zugleich erfolgt, kann die Beschäftigung miteinander und die verbindende Kraft eines gemeinsamen Projekts nicht ersetzen. Gerade dazu aber sollte man einen Urlaub nutzen.

Wie der Familienurlaub spannend wird

Eltern planen den Urlaub nach ihren Bedürfnissen – das haben sie sich auch verdient – dennoch muss manch einer auf online auf Privatkredite zurückgreifen, um den finanziellen Spielraum wahren zu können. Der Gedanke an die Kinder sollte sich aber nicht darauf beschränken, dass die ausgewählte Herberge familienfreundlich ist oder über einen Spielplatz verfügt. Was sich die Eltern auf der Reise ansehen wollen, muss auch für die Kinder von Interesse sein, denn sonst kommt es ganz schnell zu Langeweile, die bekanntlich das störrische Verhalten bei Kindern erzeugt. Es kommt darauf an, den Kindern Ansatzpunkte zu bieten, dass sie die Sehenswürdigkeiten, die für die Eltern interessant sind, auch aus ihrer Sicht eine faszinierende Wirkung entfalten können.

Das beste Beispiel sind historische Gemäuer. Wo dem Touristen ein heiliger Schauer über den Rücken fährt, weil der große Leonardo da Vinci vielleicht auch ebendiesen Kreuzgang durchmessen hat, sehen Kinder nur eine Ruine. Wenn aber Eltern die Geschichte des Bauwerks mit einem Focus für die Kinder erzählen, bekommt das Umfeld für Kinder einen Sinn, denn Leonardo da Vinci war auch einmal ein Kind und hatte – wie Harry Potter – unter schwierigen Umständen zu leiden. Manches lässt sich sogar aus seinen Bildern herauslesen.