Wie man die Küche vor krank machenden Keimen schützt

Wie man die Küche vor krank machenden Keimen schütztÜbelkeit und Erbrechen, dazu Durchfall und das Gefühl, richtig krank zu sein, hatte wohl jeder schon einmal. Eine Situation, die oft als schlichte Magen-Darm-Grippe angesehen wird, obwohl es sich dabei eigentlich um eine Infektion handelt, die man sich in der eigenen Küche eingefangen hat. Der Verursacher ist ein Durchfallerreger namens Campylobacter, der es sich in Nahrungsmitteln wie Eiern, Rohmilch, rohem Fleisch (und hier insbesondere in dem von Geflügel) „gemütlich“ macht – wenn er entsprechend unhygienische Verhältnisse vorfindet.

Vorsicht mit rohen Eiern und rohem Fleisch!

Kein Grund für verantwortungsbewusste und reinliche Hausfrauen, mit dem Brust-Ton der Überzeugung zu behaupten, in ihrer Küche könnten sich solche Erreger nicht vermehren, da diese nicht schmutzig, sondern immer geputzt sei. Die Sache mit dem Durchfallerreger ist weniger eine Frage von Sauberkeit und genereller Hygiene als der des Wissens um gewisse „Gefahrenzonen“ in der Küche, die einer expliziten Behandlung bedürfen, um nicht zur „Keimschleuder“ zu werden. Dazu gehört an allererster Stelle die Grundregel, dass die oben als potenzielle Haupt-Wirte des Campylobacter-Erregers bezeichneten Lebensmittel nur mit sauberen Händen und Fingernägeln bearbeitet werden dürfen und dass etwaige Verarbeitungsrückstände sofort in den Mülleimer gehören. Des Weiteren gilt, dass alle rohen Produkte nur gekühlt, gut verpackt und getrennt von anderen Nahrungsmitteln aufbewahrt werden sollten – und dass alle Arbeitsgeräte nach jedem Kontakt mit rohen Produkten einer gründlichen Reinigung zu unterziehen sind.

Sauberkeit auch bei Bürsten, Lappen und Tüchern!

Es ist also unerlässlich, die „heiklen“ Lebensmittel „pingelig“ zu behandeln und auf äußerste Hygiene zu achten. Und auch bei den Küchenhelfern kann man viel tun: So ist es ratsam, Lappen und Spülbürsten regelmäßig zu reinigen und im nassen Zustand immer so aufzubewahren, dass sie gut trocknen können. Außerdem sollte man sich den „Luxus“ gönnen, sie von Zeit zu Zeit gegen ein neues Exemplar auszutauschen. Thema Küchenhandtücher: Die sollte man natürlich auch häufig wechseln und waschen – Letzteres aber bitte bei mindestens 60 °, weil nur so die Erreger wirklich abgetötet werden.

Oliver Schmid

Oliver Schmid

Redakteur bei digitalinstitut.de
Mein Name ist Oliver Schmid, ich lebe und arbeite in Friedrichshafen (Bodensee). Ich bin Online Marketing Enthusiast und Internet-Unternehmer seit 2009.
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