Was tun gegen Burn-out?

Was tun gegen Burn-out?Burn-out ist unter Medizinern nicht unbedingt als eine Erkrankung an sich anerkannt, sondern wird als eine völlige Erschöpfung, die Körper, Geist und Emotionen umfasst definiert. Das Burn-out-Syndrom tritt häufig als Folge beruflicher Überlastung auf, wurde aber auch schon bei Menschen festgestellt, die schwerbehinderte Angehörige längere Zeit pflegen müssen. Während es früher meist nur bei Führungskräften wie Politikern oder Managern auftrat, ist es heute bei anderen Berufsgruppen sowie bei vielen Stars aus dem Showgeschäft ebenfalls bekannt. Burn-out ist aber keineswegs auf prominente Personen beschränkt, es kann jeden treffen. Das Burn-out-Syndrom verursacht große volkswirtschaftliche Schäden, da es nicht nur zum Ausfall des betroffenen Arbeitnehmers führt, sondern durch unter Burn-out leidende Menschen Fehlentscheidungen getroffen werden, die mitunter immense ökonomische Schäden verursachen. Im Extremfall kann Burn-out zur Berufsunfähigkeit führen. Daher kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein. Damit lassen sich die existenzbedrohenden Folgen einer permanenten Arbeitsunfähigkeit absichern. Die gesetzliche Arbeitsunfähigkeitsrente reicht dazu bei Weitem nicht aus.

Welche der Versicherungen die Passende ist, findet man bei einem Berufsunfähigkeitsversicherung Test heraus. Am besten ist es aber, wenn es gar nicht zu einer ständigen Arbeitsunfähigkeit kommt. Das Burn-out-Syndrom zu vermeiden ist auf jeden Fall besser als es zu behandeln, zumal die Behandlung komplex und langwierig ist. Um die Entstehung des Burn-out-Syndroms zu vermeiden, sollten Anfällige versuchen, ihre Tätigkeit nicht zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen. Anfangs kostet es zwar Überwindung, man muss aber lernen, sich selbst zu beobachten und Aufgaben auch einmal abzulehnen oder an andere zu übertragen.

Zum Ausgleich für eine berufliche Tätigkeit wird empfohlen in der Freizeit einer völlig entgegengesetzten Beschäftigung nachzugehen. Jemand, der zum Beispiel überwiegend im Büro und viel geistig arbeitet findet in der Gartenarbeit Ablenkung, Ausgleich und Entspannung. Eine Person, die dagegen viel körperlich arbeitet, sollte sich am besten mit ihrem Arzt beraten, welche Aktivitäten als Ausgleich geeignet sind. Oft wird beispielsweise Schwimmen, Radfahren oder Wandern empfohlen. Betroffene müssen lernen, sich von ihrer Tätigkeit zu lösen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen.